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Translator: Felkai Gábor
Date: 2014
Page count: 0 pages
Format: B/5
ISBN: ----
Category: Translations
Series: Radical thinkers


Forthcoming
Rage and Time
(Zorn und Zeit)

While ancient civilizations worshipped strong, active emotions, modern societies have favored more peaceful attitudes, especially within the democratic process. We have largely forgotten the struggle to make use of thymos, the part of the soul that, following Plato, contains spirit, pride, and indignation. Rather, Christianity and psychoanalysis have promoted mutual understanding to overcome conflict. Through unique examples, Peter Sloterdijk, the preeminent posthumanist, argues exactly the opposite, showing how the history of Western civilization can be read as a suppression and return of rage.

By way of reinterpreting the Iliad, Alexandre Dumas's Count of Monte Cristo, and recent Islamic political riots in Paris, Sloterdijk proves the fallacy that rage is an emotion capable of control. Global terrorism and economic frustrations have rendered strong emotions visibly resurgent, and the consequences of violent outbursts will determine international relations for decades to come. To better respond to rage and its complexity, Sloterdijk daringly breaks with entrenched dogma and contructs a new theory for confronting conflict. His approach acknowledges and respects the proper place of rage and channels it into productive political struggle

 

Zorn und zeit

 

 

Unverwechselbares Kennzeichen des Denkens und Schreibens von Peter Sloterdijk ist die Einbettung aktuellster Fragen in ihre lange Geschichte. Dadurch gelangt er zu Neubestimmungen der gegenwärtigen condition humaine, kann sie durch eine bisher unbekannte Perspektive sichtbar machen und unerwartete oder ungewollte Zusammenhänge nachweisen. In seinem neuen Essay geht er auf den Zorn ein, dessen Folgen sich als Kampf, Gewalt, Aggression äußern. Am Anfang des ersten Satzes der europäischen Überlieferung, die mit der Ilias beginnt, steht das Wort »Zorn«. Er gilt dort als unheilbringend – und wird deshalb hoch geschätzt, auch weil er Helden hervorbringt. Wie kommt es, daß Zorn schon relativ bald danach in der Polis nur in eng umgrenzten Situationen zugelassen wird? Wie kommt es in späteren kulturellen Traditionen zur Herausbildung des »heiligen Zorns« und damit zugleich eines ersten Begriffs von Gerechtigkeit? Wie ist eine kommunistische Weltbank des Zorns denkbar? Wie kam es dazu, daß die Gesellschaften mit Gerechtigkeit als Grundwert den Zorn in allen Kontexten ausgeschlossen haben? Und wie ist seiner Wiederkehr zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu begegnen? Peter Sloterdijk formuliert eine Antwort: »Große Politik geschieht allein im Modus von Balanceübungen. Die Balance üben heißt keinem notwendigen Kampf ausweichen, keinen überflüssigen provozieren. Es heißt auch, den Wettlauf mit der Umweltzerstörung und der allgemeinen Demoralisierung nicht verloren geben.«

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